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| Bei einer scharfen Guillotine-Amputation findet sich eine schmale, sozusagen auf die Schnittfläche begrenzte Schädigungszone. Wunden dieser Art benötigen oft kein Débridement, heilen mit geringer Vernarbung und neigen selten zu Komplikationen. Diese glatten Schnittflächen bieten die beste Chance, peripher abgetrennte Kuppenanteile als sogenannte composite grafts anzunehmen, d.h. die ohne mikrochirurgischen Gefässanschluss wieder aufgesetzte Fingerkuppe wird als freier Gewebeblock revaskularisiert. | | |
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