Stillstände in ihrer Wanderung bewältigt die RNA-Polymerase durch neue Anläufe; ein endständiges Stück bis zu einer Länge von 9 Nukleotiden wird vom 3'-OH-Ende der RNA abgeschnitten. Dann werden, als neuer Anlauf zur Überwindung der Blockierung, einige neue Nukleotide synthetisiert. Dazu braucht die RNA-Polymerase die Hilfsproteine Gre A und Gre B, die sich bei einem Stillstand an die RNA-Polymerase binden. Weder die RNA-Polymerase noch die Hilfsproteine können das Abschneiden des RNA-Endes allein durchführen. Eine Funktion der Proteine Gre A und Gre B ist die Aktvierung einer Schneideaktivitat der RNA-Polymerase. Die Abtrennung von RNA-Stücken, die bis zu 9 Nukleotide lang sind, setzt eine enge Bindung des wachsenden RNA-Endes mit der RNA-Polymerase voraus. Entsprechende Experimente zeigen, dass die isolierte RNA-Polymerase auch in Abwesenheit von DNA effzient an RNA binden kann.
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(Elongation) |
(Termination) |
Transkription der Prokaryonten |